Kündigung durch den Vorversicherer, hohe Schadenquote oder besondere Gebäuderisiken können die Neuplatzierung erheblich erschweren. Wir unterstützen Immobilieneigentümer und Verwalter bei der strukturierten Aufbereitung und erneuten Platzierung komplexer Immobilienrisiken.
Risiko prüfen lassenWird ein Vertrag durch den bisherigen Versicherer gekündigt oder nicht verlängert, kann die anschließende Neuplatzierung deutlich schwieriger werden. Neue Versicherer prüfen insbesondere:
Deshalb sollte ein problematisches Risiko nicht einfach wahllos bei möglichst vielen Versicherern angefragt werden.
Eine unstrukturierte Ansprache vieler Versicherer kann die Situation verschlechtern. Stattdessen sollte zunächst geklärt werden:
6. Platzierung
Verhandlung und Bindung der finalen Lösung mit dem geeigneten Versicherer oder Spezialmarkt – als Basis für laufende Risikoverbesserung und künftige Renewals.
Gerade schwierige Immobilienrisiken scheitern häufig nicht nur am Risiko selbst, sondern auch an schlechter Datenqualität, unvollständiger Schadenhistorie oder fehlender Darstellung bereits umgesetzter Maßnahmen. Professionelle Aufbereitung kann die Entscheidungsgrundlage des Underwriters verbessern.
Eine Kündigung stellt Hausverwaltungen häufig vor erhebliche organisatorische Herausforderungen: kurzfristiger Handlungsdruck, Eigentümerfragen, Beirat und Beschlussfassungen, fehlende Alternativangebote, schwierige Schadenhistorie, notwendige Sanierungsmaßnahmen.
Analyse der Kündigungssituation, Aufbereitung der Schadenhistorie, Einholung notwendiger Informationen, Marktansprache, Vorbereitung von Entscheidungsgrundlagen, Unterstützung bei Beirat und Eigentümerkommunikation, laufende Schaden- und Risikobetreuung.
Wir prüfen zunächst strukturiert die Ausgangslage und besprechen, welche Möglichkeiten für eine Neuplatzierung bestehen.
Schwierige Einzelobjekte können möglicherweise anders betrachtet werden, wenn sie Teil eines größeren Immobilienportfolios sind. Beispiel: 30 Immobilien im Bestand, davon 27 mit guter Schadenhistorie und 3 problematische Gebäude. Dann kann geprüft werden, ob eine gemeinsame Portfolioausschreibung, separate Platzierung problematischer Objekte, angepasste Selbstbehaltsstruktur, Risikoteilung oder unterschiedliche Versichererstruktur sinnvoll sein könnte.
Eine Portfolioeinbindung schafft nicht automatisch Versicherbarkeit – sie ist ein möglicher Baustein der Strategie.
Bei Immobilien mit problematischer Schadenhistorie verfolgen wir einen langfristigen Ansatz – Risikoverbesserung statt jährlicher Versicherersuche.
Versichereranforderungen, Risk-Engineering-Maßnahmen und vereinbarte Sicherheitsmaßnahmen werden strukturiert dokumentiert und nachverfolgt – eng verknüpft mit Versicherungs-Compliance.
Gerade bei problematischer Schadenhistorie muss der Underwriter verstehen: