Praxisreport 2026 · 34 Seiten · kostenfrei

Die Police ist nicht die Frage. Die Akte ist es.

Im Schadenfall entscheidet selten, ob eine Versicherung besteht. Es entscheidet, ob die Verwaltung zeigen kann, wie Risiko, Partner, Deckung, Marktgrundlage und Beschlusslage geprüft wurden. Der Report zeigt, wo aus Verwaltung Haftung wird und wie Sie Entscheidungen belastbar dokumentieren.

Report herunterladen
Für WEG- und Mietverwaltungen · keine Tarifvergleiche, kein Wechseldruck
SBC symbio · SBC Immobilienrisiko
Haftungs- & Versicherungsreport für Hausverwaltungen
2026
Partnerauswahl · Ausschließlichkeitsvertreter vs. Makler · Obliegenheiten · Schadenmanagement · schwierige Risiken
Stand: August 202634 Seiten
20-Punkte-Risk-Check inklusive
Vorcheck · 6 von 20 Prüffeldern
Wie belastbar ist Ihre Versicherungsakte heute?

Sechs Fragen aus dem 20-Punkte-Risk-Check des Reports. Bewerten Sie je Portfolio: 0 = ungeklärt, 1 = teilweise, 2 = sauber dokumentiert. Die Auswertung läuft in Ihrem Browser, es wird nichts übertragen.

01 VermittlerstatusIst dokumentiert, ob Ihr Partner als Makler, Mehrfach- oder Ausschließlichkeitsvertreter arbeitet?
0
1
2
02 MarktgrundlageIst nachvollziehbar, welche Versicherer und Verträge der Empfehlung zugrunde lagen?
0
1
2
03 ElementardeckungIst je Objekt geprüft und die Entscheidung samt Beschlusslage festgehalten?
0
1
2
04 ObliegenheitenSind kritische Vertragspflichten in Zuständigkeiten und Wiedervorlagen übersetzt?
0
1
2
05 GefahrerhöhungenGibt es einen internen Meldeprozess für Umbau, Leerstand, PV-Anlage oder Nutzungswechsel?
0
1
2
06 Eigene BerufshaftpflichtIst die Pflichtdeckung nach § 15 MaBV aktuell und für Ihr Volumen bedarfsgerecht?
0
1
2
0 von 12 Punkten
Noch keine Bewertung
Beantworten Sie die sechs Fragen, um eine erste Einordnung zu erhalten.
Vollständigen Check im Report
Was der Report beantwortet

Kein Grundlagentext, sondern die Fragen, die in Eigentümerversammlungen, bei Versichererkündigungen und im Großschaden tatsächlich gestellt werden.

Was das WEG von der Verwaltung verlangt
Angemessene Versicherung zum Neuwert und Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht gehören zur ordnungsmäßigen Verwaltung. Wo endet die eigene Befugnis, wo beginnt der Beschluss?
§ 19 Abs. 2 Nr. 3 WEG · § 27 WEG
Makler oder Ausschließlichkeitsvertreter
Beide Rollen sind zulässig. Kritisch wird es, wenn Marktneutralität unterstellt wird, wo nur eine eingeschränkte Anbieterbasis besteht – und wenn der Verzicht auf die Beratungsgrundlage beiläufig mitunterschrieben wird.
§ 34d GewO · § 60 VVG · § 15 VersVermV
Obliegenheiten, die niemand kennt
Leerstand, Umbau, neue PV-Anlage, Frostperiode. Der beste Vertrag hilft nicht, wenn die Pflichten daraus nie in Zuständigkeiten und Wiedervorlagen übersetzt wurden.
§ 28 VVG · §§ 23 bis 26 VVG
Selbstbehalt: Wer trägt ihn in der WEG?
Der BGH hat den Selbstbehalt bei Leitungswasserschäden den Gemeinschaftskosten zugeordnet. Wer hohe Selbstbehalte beschließen lässt, muss die Verteilungsfolge miterklären.
BGH V ZR 69/21 · § 16 Abs. 2 WEG
Die ersten 48 Stunden im Schaden
Sicherheit, Beweise, Meldung, Minderung, Freigaben, Akte. Plus die Großschaden-Regel: keine pauschale Reparaturfreigabe ohne Beweissicherung.
§ 82 VVG · § 92 VVG
Berufshaftpflicht und die Deckungslücken daneben
Die Pflichtdeckung nach MaBV ist eine Vermögensschadenhaftpflicht. Welche Haftungslage über D&O, Betriebs-, Vertrauensschaden- oder Cyber-Deckung läuft, zeigt eine Zuordnungstabelle.
§ 34c GewO · § 15 MaBV
Fallstricke über den gesamten Lebenszyklus
Sechs Phasen von der Auswahl bis zum Geldfluss, mit der entscheidenden Spalte: Wann ist die Schwelle zur persönlichen Haftung überschritten?
§ 179 BGB · §§ 675, 667 BGB · § 5 RDG
Vorlagen zum Weiterverwenden
20-Punkte-Risk-Check mit Auswertung, Beschluss- und Entscheidungsvorlage in zehn Punkten, Jahreskalender für Versicherungs-Governance, zehn Fragen an den heutigen Versicherungspartner.
Kapitel 14 bis 18
Der Weg von der Fristversäumnis bis ins Privatvermögen

Die häufigste Sorge in Verwaltungen lautet: Wenn ich einen Schaden zu spät melde, hafte ich dann persönlich? Der Report beantwortet das in sechs Stufen statt in einer Pauschale.

01 Versicherungsorganisation
Ungeeignete Deckung, falsche Risikodaten, Gefahrerhöhung nicht angezeigt, Frist übersehen.
02 Versicherungsfall
Der Versicherer prüft Deckung, Obliegenheiten und Angaben. Das Verhalten der Verwaltung wird der Versicherungsnehmerseite zugerechnet.
03 Leistungskürzung oder Ablehnung
Es entsteht ein ungedeckter Schaden der Gemeinschaft.
04 Regress
Die Gemeinschaft prüft Ansprüche gegen die Verwalter-GmbH aus dem Verwaltervertrag.
05 Berufshaftpflicht
Die Pflichtdeckung prüft Umfang und Ausschlüsse. Nicht jeder Verwalterschaden ist vollständig versichert.
06 Persönliche Eigenhaftung
Erst ein eigener Haftungstatbestand der handelnden Person öffnet den Weg ins Privatvermögen.
Eine fehlerhafte Versichererauswahl oder eine fahrlässige Obliegenheitsverletzung führt nicht zum Durchgriff auf den Geschäftsführer. Die Haftungsbeschränkung der GmbH bleibt der Regelfall. Kritisch wird die Stufe, an der aus einem Versäumnis ein bewusstes Zuwarten wird: Wer eine Meldung aufschiebt, weil ein eigener Fehler sichtbar würde, verliert Berufshaftpflicht und D&O gleichzeitig. Der Report ersetzt keine Rechtsberatung; Einzelfälle gehören in anwaltliche Prüfung.
Download
Report anfordern

34 Seiten als PDF, sofort nach dem Absenden. Herausgeber ist die SBC symbio GmbH & Co. KG, Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO. Der Report empfiehlt ausdrücklich, die Markt- und Informationsgrundlage jedes Vermittlers zu hinterfragen – auch unsere.

20-Punkte-Risk-Check mit Auswertungsschema
Beschluss- und Entscheidungsvorlage für die Versammlung
Haftungslandkarte und Zuordnung der Deckungen
Jahreskalender für Versicherungs-Governance
Belegte Rechtsgrundlagen und Primärquellen
Vielen Dank! Ihre Anfrage ist bei uns eingegangen.
Hoppla! Beim Absenden des Formulars ist ein Fehler aufgetreten.
Keine Weitergabe an Dritte. Abmeldung jederzeit über den Link in jeder E-Mail. Datenschutz
Risk-Check für Ihr Portfolio
Wir nehmen Policen, Objektlisten, Schadenhistorie und Beschlusslage auf, zeigen Deckungslücken und Prozessrisiken und liefern eine Entscheidungsgrundlage, die in einer Eigentümerversammlung Bestand hat. Ohne Wechseldruck und ohne Tarifrechner.
Erstgespräch anfragen